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cine:ort 2019


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Donnerstag, 4. April 2019, 20 Uhr
Play your own thing – Eine Geschichte des europäischen Jazz
Film von Julian Benedikt, D 2006, 89 Min.

Der Film ist eine Reise zu den Anfängen und Wandlungen des Jazz in Europa, begleitet von bekannten Musikern und Künstlern. Als die amerikanischen Truppen Mitte der 1940er-Jahre Westeuropa vom Faschismus befreiten, brachten sie nicht nur Freiheit und Care-Pakete sondern auch eine für viele Menschen neue Musik mit. Sechzig Jahre später spürt der Filmemacher und Jazz-Liebhaber Julian Benedikt („Blue Note“) dem Siegeszug der „Negermusik“ nach und schaut, welche eigenen Wege und Formen der Sound in den verschiedenen Ländern fand.

Prominente internationale Musiker*innen wie Jan Garbarek, Coco Schumann, Gérard Lavigny, Chris Barber, René Urtreger, Dee Dee Bridgewater, Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Joachim Kühn, Till Brönner, Juliette Gréco, Tomasz Stanko, Georg Baselitz, Arve Henriksen, Palle Mikkelborg und Niels Hennin Ørsted-Petersen tauchen auf oder ließen sich für Kostproben nicht lange bitten.



Donnerstag, 7. März 2019, 20 Uhr
Legenden des Jazz: Die Pianisten, Teil 2
Einführung: Lutz Felgner

Bud Powell war der Großmeister des Bebop-Pianos. Bill Evans verwandelte Debussy und Ravel in Jazz. Cecil Taylor begeisterte durch seine energetische Spielweise und komplexe Improvisationskunst. Lutz Felgner stellt die drei „Legenden des Jazz“ in verschiedenen Filmbeiträgen vor.



Donnerstag, 7. Februar 2019, 20 Uhr
Michel Petrucciani – Ein Leben gegen die Zeit
Von Michael Radford (D/F/I 2012) 99 min.

Michel Petrucciani, geboren 1962 im Orange/Frankreich, gilt als einer der größten Jazzpianisten. Er litt an der Glasknochenkrankheit und war kleinwüchsig. Sein erstes Konzert als Profi gab er im Alter von dreizehn Jahren bei einem Jazzfestival. 1982 zog er nach Kalifornien und spielte fortan mit vielen bedeutenden Jazzmusikern, u.a. mit Charles Lloyd, Lee Konitz und Wayne Shorter. In Deutschland wurde er durch seine regelmäßigen Auftritte in der TV-Sendung „Willemsens Woche“ mit Roger Willemsen bekannt. Michel Petrucciani starb im Januar 1999 im Alter von 36 Jahren in New York. Der Film von Michael Radford porträtiert ihn als Lebemann und Energiebündel.



Donnerstag, 10. Januar 2019, 20 Uhr
Paco de Lucía – Auf Tour
Regie: Curro Sánchez, Spanien 2015, 92 Min.

Curro Sánchez beschäftigt sich in diesem Dokumentarfilm mit dem Leben seines Vaters, des legendären Gitarristen Paco de Lucía. Mit Hilfe von privaten Aufnahmen und Archivmaterial zeichnet Sánchez ein intimes Porträt eines Ausnahmekünstlers, das auch die dunkleren Kapitel nicht außen vor lässt. Paco de Lucía wurde 1947 im südspanischen Algeciras geboren und begann bereits früh mit dem Gitarrespielen. Seine erste Soloplatte veröffentlichte er im Alter von 20 Jahren. Zur gleichen Zeit begann auch de Lucías langjährige Zusammenarbeit mit dem populären Flamencosänger Camarón de la Isla. Zwar war der Gitarrist auch in anderen Musikgenres bewandert, spielte klassische Stücke ebenso wie Jazz, der Flamenco aber blieb sein Aushängeschild.
Paco de Lucía verstarb 2014 im Alter von 66 Jahren an einem Herzinfarkt.